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N26- die mobile Bank

N26- die mobile Bank

Seit Januar diesen Jahres bin ich nun stolzer Kunde der N26-Bank. Von meinen Erfahrungen rund um das Benutzererlebnis mit dem mobilen Girokonto berichte ich in diesem Blogbeitrag.

Anfang Januar 2019 habe ich mich dazu entschieden, als langjähriger Kunde der Sparkasse, etwas neues in meinen Alltag zu bringen. Nämlich ein Girokonto auf das ich von überall in vollem Umfang zugreifen kann. 
Gut man mag jetzt sagen, dass ging doch bei der Sparkasse mit den Apps auch. Die meist positiven Nachrichten über das N26-Konto haben mich aber dazu bewegt, das ganze einfach mal auszuprobieren. Im folgenden werde ich nun auf die Abläufe der Kontoeröffnung, die App und das Banking an sich eingehen. 

Die Eröffnung des N26-Kontos

Der eigentliche Grund warum ich ein neues Girokonto wollte, war meine Selbstständigkeit. Ich wollte ein zweites Konto um meine gewerblichen Ausgaben von meinen privaten zu trennen. Die Eröffnung des Girokontos war total simpel. Als erstes habe ich die N26-App auf meinem Smartphone installiert, denn die Eröffnung erfolgt über eben diese. Der Registrierungsvorgang, der wie gesagt in der App stattfindet, war einfach und schnell. Die Authentifizierung deiner Person erfolgt bequem per Videochat. Dafür brauchte ich nur meinen Personalausweis und schon war es getan. Kurz darauf war das Konto auch schon eingerichtet. Bei der Eröffnung wird man übrigens auch noch gefragt, ob man direkt einen 250€ Euro Dispositions-Kredit beantragen möchte. Wer heute schon einen Dispo und bewusst das Konto wechseln will, der kann dies natürlich beruhigt tun, wer aber nur Testweise oder nebenher das Konto nutzen möchte, sollte es lieber aufladen, das geht übrigens auch ganz einfach . 

Wie bekomme ich Geld auf das Konto

Die simpelste Möglichkeit Geld auf das Konto einzuzahlen ist wie üblich per Überweisung. Die meisten werden ihren Lohn oder das Gehalt ohnehin digital per Überweisung erhalten. Auch andere Leistungen wie das Arbeitslosengeld oder Kindergeld werden üblicherweise überwiesen. Das bedeutet aber nicht, dass man sein Bargeld jetzt immer ausgeben muss. Sollte man einmal Bargeld haben und es auf sein N26-Konto einzahlen wollen, muss man das nicht über Freunde oder so regeln. Eine Funktion des Konto´s ist nämlich der Service „Barzahlen“.

"Barzahlen" wie funktionierts?

Mittels der Funktion „Barzahlen“ kannst man ganz einfach Bargeld auf sein N26-Konto laden. Dazu öffnet man als erstes deine N26-App und geht über das Plus-Icon in die Funktion „CASH26“. Ab hier wird man quasi schon durch die Funktion durchgeführt. Man gibt gibt einfach ein, wie viel Geld du einzahlen willst und die App zeigt die anschließend einen Barcode an. Nun kann man mit seinem Handy in den nächsten REWE, real oder DM gehen und sein Bargeld einzahlen. Dazu meldet sich man an der Kasse und gibt Bescheid , dass man „Barzahlen“ möchte (In machen Filialen hatte ich das Problem das die Mitarbeiter nicht wussten wie das geht, oder was das überhaupt ist aber mittlerweile wissen die meisten Bescheid :D). Dann scannt man den Barcode in der App am Kassensystem wie ein Produkt was man im Geschäft gekauft hätte. Dann bezahlt man den Betrag an der Kasse, den Beleg nicht vergessen!. Meist schon vor dem verlassen des Geschäfts vibrierst dann dein Handy und eine Push-Benachrichtigung teilt dir mit, dass du Geld auf dein Konto eingezahlt hast. Auf diese Weise kannst du im Monat bis zu 100€ Euro kostenlos auf dein Konto einzahlen. 

Push-Notifications und co. Immer wissen was Sache ist.

Was mir am N26-Konto am besten gefällt, ist dass man immer über alles Bescheid weiß. Man bekommt wegen nahezu allem eine Push-Benachrichtigung auf sein Handy und das immer in dem Moment, in dem es passiert. Wird deine N26-Karte also mal gestohlen und dann benutzt, bekommst du dies sofort mit und kannst dagegen vorgehen. Zudem bekommst du auch eine E-Mail wenn dein Konto mal nicht Gedeckt sein sollte, aber eine Lastschrift ansteht. Die Bank gibt dir dann bis zum Abend Zeit noch schnell Geld auf dein Konto einzuzahlen bevor es zu einer Rücklastschrift kommt. 

Das Bezahlen mit den N26-Karten

Das Bezahlen mit den N26-Karten ist so einfach wie jede andere Kartenzahlung auch. Die mitgelieferte Mastercard ist eine Debit-Kreditkarte. Das bedeutet, dass Zahlungen direkt von deinem Konto abgebucht werden, und nicht erst wie bei einer normalen „Kredit“-Karte gesammelt und dann per Rechnung gezahlt werden. 
Bei der Sparkasse hat mich immer dieser Zwang zu den „deutschen“ Zahlungssystemen genervt. Ich will nicht sagen, dass das „Girocard“-System schlecht ist, ich bin nur jemand der stets groß denk, europäisch denkt und da frage ich mich, wieso man in dem Bereich nur Lokal denkt. Besonders genervt hat mich die Sparkasse-Girocard. Zwar hat die zusätzlich die „Maestro“-Funktion für das EU-Ausland, aber meine Lieblingsfunktion, das kontaktlose Bezahlen, ist aus welchem Grund auch immer nur im „Girocard-Bereich“ möglich. Ich selber bin oft in Holland und konnte dort nie kontaktlos zahlen und Holland ist ein Land in dem man dumm angeschaut wird, wenn man nicht kontaktlos zahlt. 

Um zur N26 zurückzukommen, ich habe mir deshalb zur Mastercard auch die normale „EC-Karte“ dazugeholt. Die kostet nämlich auch nichts extra. Da dies eine reine „Maestro“-Karte ist, funktioniert die kontaktlose Zahlung innerhalb als auch außerhalb Deutschlands. Als ich neulich in Groningen(NL) festgestellt habe, dass man dort im Bus nur noch mit Karte zahlen (die Holländer sagen „pinnen“) kann, war ich froh meine N26-Maestro dabei zu haben. 

Die App und wie sie funktioniert.

Ich finde die Umsetzung der App ist hier wirklich gelungen. Sie ist total übersichtlich und man kann alle Ausgaben einzeln kategorisieren und ordnen. Man kann zudem auch ganz einfach Geld beiseite legen. Man kann sich nämlich so genannte „Spaces“ bzw. Unterkonten anlegen, diese benennen und darin Geld sparen. Die App ist auch gleichzeitig der „Server“ deiner N26-Karten. Du kannst den Verfügungsrahmen der Karte binnen Sekunden einstellen, die Karten Sperren, die Pin ändern und auswählen ob Online-Zahlungen, Auslands-Zahlungen oder Bargeldabhebungen möglich sein sollen. Die App unterstützt außerdem den Login mittels Fingerabdruck. 

Das kostet das N26-Konto

Grundsätzlich kostet das N26-Girokonto in seiner Basic-Version nichts. Es gibt 2 Premium-Versionen in denen du bestimmte Versicherungsleistung und eine noch cooler aussehende Karten bekommst. Beim Einzahlen von mehr als 100€ Euro pro Monat via „Barzahlen“ werden 1,5 des darüber hinaus eingezahlten Betrages fällig. Bargeld abheben kannst du, je nach Konto-Version mindestens 3 Mal im Monat mit deiner Mastercard an jedem Geldautomaten einer deutschen Bank. Im Ausland kannst du ungeachtet der Abhebebegrenzung abheben, es gilt hier aber eine „fair-use“-Policy weshalb du das nicht ausnutzen solltest. Bei Fremdwährungen zahlst du 1,7% der Summe. 

Fazit

Ich persönlich bin mit dem N26-Konto super zufrieden. Es ist super einfach und innovativ und passt perfekt zu mir und ich kann jedem der auf der Suche nach etwas neuem und smarten ist empfehlen, dieses Konto zumindest auszuprobieren. Gerne kannst du dafür den Button unten oder diesen LINK benutzen. Dadurch erhalte ich eine kleine Provision und du bekommst nochmal 10€ von N26 oben drauf! Teile mir doch deine Meinung unten in den Kommentaren mit. Würde mich freuen 🙂

 

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